Humanontogenetisches Kolloquium:

 

Humanontogenetisches Kolloquium Nr. 89

 

Mittwoch, 13. März 2013, 18.00 Uhr (!)

Andreas Wessel

(Museum für Naturkunde, Leibniz-Institut für Evolutions- und Biodiversitätsforschung
an der Humboldt-Universität zu Berlin)
 

William F. Reinig – Ein „verlorener“ Architekt der Evolutionären Synthese?
Perspektiven einer Neubewertung.

William Frederick Reinig (1904-1980) löste 1938 mit der Veröffentlichung seines Buches über „Elimination und Selektion“ heftige Kontroversen unter den Evolutionsbiologen aus, was ihm national und international Aufmerksamkeit sicherte. Er formulierte dort wohl als erster ein plausibles Konzept nichtselektiver Evolutionsfaktoren im geographischen Kontext.

Hier vorgestellte, neuere Forschungsergebnisse legen nahe, dass Reinig – gleichermaßen (Insekten-) Systematiker wie Genetiker – als Mitarbeiter des KWI für Hirnforschung, des Naturkundemuseums und der Preußischen Akademie eine zentrale Rolle in einer eigenständigen Berliner „Parallelsynthese“ gespielt hat.

 

Die Humanontogenetischen Kolloquien finden in der Humboldt-Universität zu Berlin, Projekt Humanontogenetik
Mohrenstr. 40/41, 10117 Berlin, Raum 415 statt.

(U2-Bahnhof Hausvogteiplatz; U6-Bahnhof Stadtmitte)

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Berliner Studien zur Wissenschaftsphilosophie und Humanontogenetik:

- neu im Kleine Verlag erschienen -

Band 29:

Karl-Friedrich Wessel / Hubert Laitko / Thomas Diesner (Hrsg.)

Hermann Ley

Denker einer offenen Welt

Am 30.11.2011 fand im Senatssaal der Humboldt-Universität zu Berlin eine Gedenkveranstaltung zum 100. Geburtstag des Gelehrten Herman Ley (1911-1990) statt. Das ganze Unternehmen, die Vorbereitung und Durchführung der Veranstaltung, sowie die Arbeit an der Drucklegung dieses bandes waren eine entdeckungsreise durch die Geschichte, auch durch die eigene Geschichte, die längst nicht abgeschlossen ist.

 

Band 28:

Karl-Friedrich Wessel / Thomas Diesner (Hrsg.)

Bildungs-Herausforderung Alter

    Möglichkeiten und Ressourcen eines bildungsstrategischen Ansatzes
     

    Das Gesundheits- und Sozialwesen der europäischen Länder befindet sich in einem umfassenden Veränderungsprozess. Insbesondere mit einer zunehmend älteren Bevölkerung sind eine Vielzahl von Anforderungen an die gesundheitliche und soziale Versorgung verbunden. Ein Ausweg wird in einer differenzierten Bildungsstrategie gesehen. Das kann richtungsweisend sein, beschränkt man sich nicht nur auf die Modernisierung der Ausbildung. Erst ein umfassender Ansatz und die Integration von Perspektiven ergeben ein Bild über den konkreten Bedarf, die Möglichkeiten und Ressourcen eines bildungsstrategischen Ansatzes. Dieser verlangt, sowohl politische und soziale, als auch kulturspezifische Aspekte zu erfassen, da hier Grenzen und Möglichkeiten der Strategie zu finden sind. Vor diesem Hintergrund sollen der bildungsstrategische Ansatz und seine europäische Umsetzung einer längst fälligen kritischen Reflexion und Bewertung unterzogen werden.

Programmflyer zur Tagung: PDF

Die Veranstaltung wurde gefördert von der Robert Bosch Stiftung_180p02 und der Logo_BBStiftung02

 

 

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